Illusionen

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Richard Bach wird den meisten Menschen durch „Die Möwe Jonathan“ oder „Jonathan Livingston Seagull“ bekannt sein. Dieses Buch wird auch gemeinhin als Augen öffnend bezeichnend und als ein „muss man gelesen haben“.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Die Möwe Jonathan erst spät auf meiner persönlichen Reise gelesen habe oder über das, was in dem Buch steht, schon weit hinaus war; aber mir hat dieses Buch wenig gegeben. Wie gesagt: vielleicht zu einer anderen Zeit, aber gleichzeitig geschehen die Dinge immer zur richtigen Zeit und eine Sache kommt gerade jetzt in dein Leben, weil sie jetzt wichtig ist.

So ist es auch mit diesem Buch hier.

„Illusionen – Die Abenteuer eines Messias wider Willen“ ist für mich das beste Buch, das ich je gelesen habe. Und ich habe viel gelesen. Es ist eines der wenigen Bücher, die ich in meiner sehr überschaubaren Bibliothek bewahre. Ich weiß nicht mehr, ob ich 300 oder 600 Bücher gelesen hatte bis zu diesem Zeitpunk, aber Illusionen sticht aus allen hervor.

In Illusionen begleiten wir den Hauptcharakter Richard (Bach) auf seiner Begegnung mit Donald W. Shimoda, dem „Mechaniker-Messias“. Einem ganz normalen Kerl wie du und ich, der nur ein wenig mehr über die Welt versteht und seinen Freund Richard an dem teilhaben lässt, was jeder eh schon weiß.

Zusammen durchstreifen sie in 18 kurzen Kapiteln mit ihren zwei Flugzeugen verschiedene Orte und Begegnungen. Und auf jeder Seite gibt es mindestens eine tiefe Lektion des Lebens zu lernen. Nicht offensichtlich, häufig versteckt, manchmal direkt und doch meistens nur beiläufig. Wo Selbsthilfebücher dir über ein Thema erzählen, das ganze mit einer Kapitelüberschrift versehen und dir sagen „darum geht es jetzt und so wird es gemacht“ erfährst du in Illusionen alles, was es zu lernen gibt und alles, was du wissen willst, ohne mit dem Zeigefinger darauf zu zeigen.

Illusionen webt die Geschichte zweier Reisenden um die Antworten auf die Fragen, die uns alle umtreiben und macht das in einer Art, die einen einfach nur mitkommen lässt. Man braucht keinen Abschluss, um die Gedanken zu verstehen, man muss keine Fremdwörter beherrschen und man darf jede Vorstellung über die Welt haben, die einem gerade passt: dieses Buch zeigt dir vor allen Dingen eines: es sind alles nur Illusionen.

Zu den Höhepunkten dieses Buches zählen für mich die Kapitel 8, das man als den Sinn des Lebens überschreiben könnte. Eine wichtige Lektion aus diesem Kapitel ist, dass es nur zwei Kategorien all unserer Erlebnisse gibt: Spaß oder Lernen. Alles, was wir erleben, fällt in eine dieser beiden Kategorien. Das Kapitel geht aber weit darüber hinaus und vermittelt auch, warum das so ist.

Und Kapitel 13, das mit der „Goldenen Regel“ aufräumt. Es heißt immer, das man alles tun kann, was man will, solange man niemandem damit schadet. Dass das unmöglich ist und was die einzige Regel für dein Leben sein sollte, erfährst du in diesem Kapitel.

Und es gibt noch mehr Schätze zu entdecken in diesem so einfachen, kleinen, kurzen Buch.

Es startet mit einem einfachen Vorwort, das dem Menschen Vertrauen vermittelt – wenn er es denn haben möchte.

Und es endet mit einem Epilog, der mehr zu sagen hat, als es auf den ersten Blick scheint.

Wenn du das Buch verstanden hast, hast du die Welt verstanden. Oder zumindest so, wie ich sie verstehe. Denn was du aus dem Buch mit nimmst, liegt ganz bei dir. Ich lese gewöhnlich das Buch und fange direkt wieder von vorne an. Ich habe kein anderes Buch so oft gelesen, wie dieses hier.

Dieses Buch lässt dir die Freiheit. Die Freiheit, so zu sein, wie du willst. Das zu haben, was du möchtest. Das zu tun, was dir beliebt. Und in jeder Illusion zu leben, die dir angenehm erscheint.

Lies dieses Buch nicht, weil es mir gefällt, sondern, wenn es dich anspricht. Und dann mach deine ganz eigenen Erfahrungen. Zieh deine eigenen Schlüsse, mach daraus, was immer für dich richtig ist.

Und wenn du magst: lass mich wissen, was du von diesem Buch hältst. Unten in den Kommentaren oder auf einem anderen Weg.

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